Sitges, Micha besuchen

Ich fahre die 2 Stunden gemütlich, auf kleinen Strassen zu Micha. Besonders die letzten paar Kilometer an der Küste entlang machen richtig Spaß.

Den alten Parkplatz im Feld gibt es nicht mehr, dafür wurden Parkplatze an der Strasse angelegt. Ich natürlich parke ich so, dass mein Einstig am Gehweg liegt.

Micha besucht mich am Samstag morgen mit Hund Happy zum Frühstück und anschließend fahren wir zum Monitorkauf zum MediaMarkt. Nachdem wir den Monitor zu Rosali gebracht haben gehe ich noch zu Mercadones einkaufen.

Die Äpfel sind um einiges billiger wie Orangen.

Am Sonntag verabschiede ich mich von Micha. Es war schön einander zu sehen. Wir kennen uns jetzt schon seit fast 30 Jahren. Die Chemotherapie ist jetzt durch und ab jetzt sollte es ihm besser gehen. Die Behandlung geht aber noch weiter.

Morgen geht’s weiter für mich.

Sankt Grau, Kirche Parkplatz

Den letzten Parkplatz fand ich nicht sehr spannend, heute möchte ich etwas sehen und eventuell auch mein Trinkwasser nach füllen.

Es geht hoch auf kleinen Straßen mit vielen Kurven und Kehren. Die Strasse ist mehr für alte Seats gebaut, aber im 2. und 3. Ganz geht es langsam und Sicher hoch.

Dafür werde ich mit einen super Parkplatz mit Aussicht belohnt.

Blick aufs Meer

Ich mache noch einen Spaziergang und kann mich garnicht ein bekommen. Erst nach Dunkelheit komme ich zu Rosali zurück.

Ich mache mir ein leckeres Risotto und freue mich über die Ruhe.

Leider haben sich zwei Autos aus Frankreich eingenistet. Ich höre die Franzmänner noch länger draußen lallen, poldern und über Flaschen fallen. Nach dem endlich ruhig geworden ist, kommt gefühlt alle 2h ein räätschBamm und vermutlich pissed jemand draußen 😦

Am nächsten Morgen sind die Welsche zum Glück weg. Ich mache mit Micha ab, dass ich ihn am Freitag Nachmittag besuchen komme. Ich freue mich schon drauf.

Den zweiten Tag verbringe ich mit einer Wanderung durch die Gegend.

Es gibt viele dieser Stachelbeerfrüchten am Strassenrand. Die dunkel roten Beeren sind richtig gut und ich bediene mich reichlich.

Westlicher Erdbeerbaum

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Westlicher_Erdbeerbaum

Es gibt mehrere Felsformationen, die wohl als Aussichtspunkt genutzt wurden.

Ich erreiche noch einen alten Turm und genieße die letzten Sonnenstrahlen und den Sonnenuntergang.

Auf dem Rückweg wird es langsam dunkel, aber ich habe Spaß daran in der Dämmerung zu wandern.

Ich finde noch einen großen https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Riesenschirmling lasse ihn aber stehen.

Zurück zu Rosali genieße ich die Ruhe und das nicht vorhandenen sein von saufenden Franzosen 😉

Zum Essen gibt es Nudeln mit Eiern und zum Nachtisch Vanillepudding mit Erdbeermarmelade. Den Pudding hab ich sogar selber gemacht, was mich einen Schritt weiter bringt in der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Mit 3,5kg Nudeln oder Reis sollte ich gut 2 Wochen auskommen, wenn ich pro Tag 250g rechne. Dazu Büchse Fisch dazu als Soße oder wie hier Eiern und fertig ist das Essen für den Tag.

Am nächsten Tag fülle ich noch meine Trinkflasche und Rosalis Frischwassertank aus dem nahen Wasserhahn. Das Wasser ist chlor haltige und nicht sehr kalt. Vermutlich kommt das Wasser aus der Wasserleitung aus dem Tal, dass ich am ersten Tag Abends noch bei der Wanderung gefunden habe. Schade das es hier keine Quelle gibt.

Den Parkplatz merke ich mir! Toller Platz!

Vilajuïga, Parkplatz auf Feld

Heute geht es auf kurvenreichen Straßen Richtung Französisch Spanische Grenze.

An der Grenze mache ich eine Rast und gehe etwas Spazieren.

Ich gehe 1h spazieren. Das Wetter ist gut und es gibt einen Weg auf dem Berg. Hier sieht alles nach Schmuggler Routen aus. Boot, Berg und Tunnel alles Möglichkeiten hier Menschen und Waren zu schmuggeln.

Die Säule ist zum Andenken der Gefallen gedacht. Alleine in der Ebro Kampf sind über 8000 gefallen.

https://www.viveldelriomartin.es/turismo-local/vestigios-guerra-civil/la-iv-division-navarra/

Es ist fasziniert die Geschichte hier so lebendig zu spüren.

Weiter geht’s zu meinem heutigen Rastplatz in einem kleinen Feld unterhalb einer Burg.

Fitou, Höhenparkplatz

Heute plan ich einen Parkplatz etwas abseits ein. Ich sollte mal wieder Haare waschen und Duschen. Meine Haare fühlen sich an wie Frau Holle Bett ausschütteln.

Also hoch auf 160m auf einem Parkplatz. Es ist Nebel und kein Fahrzeug neben mir. Also Heizung anmachen und 15min warten, dann steht 12l etwa 40°C warmes Wasser zur Verfügung.

Zeit endlich meinen letzten Vorhang aufzuhängen. Zwei Klammern hab ich wohl verloren. Ich nehme 2 von den hinteren Vorhängen und hänge damit den Vorderen sauber auf. Erst wie lange 8 Gardinen und 8 Vorhänge brauchen, bis die Gewaschen sind und wieder hängen.

Ich bekomme auch meine letzte Lohnabrechnung vom September. Nicht viel, aber 2 Monate Marokko sollten damit schon gehen.

Nebel

Ich pack meine Dusch Sachen aus und dusche gemütlich. In Rosali merke ich, dass Moskitos unterwegs sind, vermutlich bin ich deshalb heute Nacht aufgewacht.

Ich packe meinen Mückenvernichter im Tennisschläger Design aus und erfreue mich an dem Sterben durch Stromschlag.

Am morgen gibts auch etwas Wind. Nicht viel, aber ich Spüre den Wind schon deutlich.

Meze, Meer Muschelfarm

Heute ist Sonntag und ich plane nur eine kurze Strecke bis ans Meer.

Am Meerparken und übernachten ist immer eine Abwägung. Gibt es Verbote, ist es geduldet, ist es Sicher. Am Besten hat man für solche Plätze einen Plan B oder gar C in der Hinterhand.

Aber wenn ich schon so nahe am Meer bin, dann muss ich auch dahin. Das letzte Mal war Mai dieses Jahr, also 6 Monate her.

Erster Blick aus Meer

Ich sehe weiße rosa Vögel mit großen Schnäbeln und mache einen Stop an der Strasse. Scheisse Windig.

Es geht am Meer entlang, über Dämme langsam zu meinem Ziel.

Um 14Uhr erreiche ich meinen Platz.

Ich gehe etwas spazieren und frage bei einem Händler an ob er etwas verkauft,  aber ich denke die gute Frau versteht mich nicht. Vor jedem Laden liegen Kisten mit kaputten Muscheln, wer dich hier eine Magenverstimmung holen möchte, kann sich bedienen. Es gibt auch keine streunende Katzen oder Hunde.

Den Nachmittag verbringe ich mit Pflege: Fußnägel bei mir, Rosali bekommt die Scheiben gereinigt, dabei nehme ich noch ein paar Mautkleber von 2019/20 herunter. Kaffee wird nachgefüllt und der Tee ebenso. 2 Würste im Kühlschrank haben Schimmel, die fliegen raus. Die Ablage im Bad sichere ich mit doppelten Klebestreifen und ziehe die Halteschrauben nach. Mein hinterer linker Reifendruckmesser zeigt nichts an, ich dachte ich wechsle Batterien, aber habe wohl die Falschen bestellt. 2032 statt 1632. Ich blase meine hinteren Luftbalg mit 1bar auf. Damit sollen stärkere Schläge gegen dem Aufbau verhindert werden.

Wenn man mal anfängt mit Wartungsarbeiten oder Reparaturen dann nimmt es kein Ende.

Ich teste auch meinen beheizten Fuss Teppich auf meinen Wechselrichter. Funktioniert alles prima. Der Wechselrichter braucht aber im Leerlauf schon 40W, aber ich brauche den eigentlich nur für meinen Drucker.

Warme Füße  😉

Es wird auch Zeit fürs Bett. Ich habe etwas das Gefühl, dass die Temperatur steigt, seit dem ich hier bin. In der Nacht habe ich tatsächlich 17°C. Gegen dreiviertel Vier wache ich auf, es fühlt sich warm an.

Blick aus Rosali zum gegenüberliegenden Ufer

Am Morgen ist Windstill, recht warm und leichter Nieselregen. Ich hab erst mal zwei Kaffee und bemerke, dass ich noch 4 weitere Vorhänge habe, die ich noch nicht gewaschen habe.

Nimes, Parkplatz Esel

Heute scheint die Sonne und ich bin gut gelaunt. Etwas Staubsaugen, besonders im Bett ist etwas Sand und auch mal die Toilette mit einem Lappen reinigen. Ich mache noch einen Abstecher zur Rhön. Hier kommt mir eine fette Ratte entgegen, aber ich habe keinen Hunger.

Zurück in Rosali stelle ich die Vollmacht fertig. Das sollte für Marokko reichen.

In der Nähe gibt es einen Intermache mit Tankstelle und ich hab nur noch Viertel voll. Der Preis ist mit 1,55€/l teurer wie in Deutschland, aber für Frankreich ist der Preis okay. Dieses Jahr habe ich keine Probleme mit den Kreditkarten. Früher gingen nur die Schweizerkarten. NFC gibt es aber noch nicht.

Ich Fahre von der Tankstelle zum Parkplatz und stelle fest, dass ich vergessen hatte den Tankdeckel drauf zu machen 😦 *oh, man*

Wenn ich schon mal hier bin gehe ich gleich mal Müll entsorgen und Einkaufen. Die Preise sind abenteuerlich, trotzdem finde ich ein paar Sachen, die ich gerne einkaufe.

Ich finde heraus, dass mein Navi auch Höhenmeter anzeigt, was eine ganz tolle Funktion ist.

Heute geht es der Rhone entlang. Die Landschaft ist schön und die Sonne wärmt.

Gegen 17Uhr komme ich an mein Ziel an. Es ist ein versteckter Parkplatz im Wald. Neben mir steht noch eine Französin mit Hund und 2 Katzen.

Ich mache noch einen Spaziergang und lande bei einer Herde von Eseln.

Zurück in Rosali gibts noch Käse mit Baguette.

Die Nacht ist mit 12°C nicht wirklich kalt, aber es fühlt sich sehr viel kälter an. Vermutlich durch den warmen Sonnentag gestern. Ich habe die Sonne sehr stark gespürt. Es gibt Kaffee und es setzt leichter Nieselregen ein.

Rhone, am Kraftwerk

Da ich es gerade so schaffe um 17:25 meine Stempel abzuholen, bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Sonnenuntergang gegen 19:15. Eigentlich hatte ich noch 200km vor mir, aber das verwerfe ich sofort.

Ich sehe bei der Vorbeifahrt mehrere Wohnmobile am Ufer stehen. Ich schaue in den Karten nach und finde mehrere Möglichkeiten zu parken.

Draußen liegt ein stärkerer Wind an und ich bin froh, dass ich nicht mehr Fahren und Parkplatz suchen muss.

Ich werfe mir zwei Pack Nudeln in den Kochtopf, etwas warmes tut gut.

Dann geht’s auch ab ins Bett.

Blausee in den Reben

Heute morgen geht’s nach einem Kaffee gleich los zu einem lokalen Stempelmacher. Aufgabe mir einen fantasie Stempel zu erstellen.

Im Laden ist eine Frau, die recht gut Englisch kann. Erstaunlicherweise gibt es keine Nachfragen, warum und zu was. Der Preis mit Stempelkissen ist such okay, da kaufe ich gleich einen 4 Zeiler für mich mit.

Ist heute Nachmittag fertig, ich werde es morgen abholen kommen.

Die nächsten 50km geht es den Berg auf 600m hinauf.

Ich bin mitten im Erntegebiet. So verführerisch-so gut 😉

Ich mache einen Spaziergang zum Fluss Le Bez. Neben Trauben gibt es hier noch Walnüsse, Minze und weitere Früchte.

Zurück zu Rosali, hab ich noch rote Trauben verkostet und bin eigentlich satt. Die 2 Polen mit Hund kommen noch zu mir zum plaudern und ich teile den Marzipanstollen bei einem Tee mit ihnen.

Die Nacht war toll, dunkel und sehr ruhig bei 11,3°C.

Am morgen gibts Kaffee und anschließend ein Spaziergang zum nächsten Dorf.

Nach der Wanderung treffe ich meine Polen wieder und Ania will unbedingt kochen.

Der Abschied tut weh, ich wäre gerne länger zusammen geblieben.

Ich muss noch meinen Stempel abholen gehen. Auf dem Weg zum Stempel nehme ich einen Anhalter aus Argentinien mit und prompt finde ich meinen Geldbeutel mit den Führerscheinen wieder.

Kann man doch gelten lassen 😉

La Veore, Fuhrt

Ich komme recht spät vom Platz weg. So ein schöner Sonne Tag ist toll. Es riecht nach Sommer, die Haut ist warm – ich fühle mich wohl.

Die heutige Fahrt soll auch nur knappe 200km werden, also nicht so schlimm.

In der Nähe von Lyon fängt der Verkehr an stockend zu werden. Ich erinnere mich noch an frühere Durchfahrten. Ja, da kommen wieder der Öl gestank, die Chemie warum klebt sich hier kein Grüner fest, ach ja genau, es stinkt ja gewaltig 😉

Irgendwann bin ich draußen und ich sehe wieder Berge und keine Betonbunker.

Kurz danach lande ich in einer kleinen Stadt im Verkehr. Navi kennt auch keine Umgehungsstraße, okay ich habe natürlich Maut ausgeschaltet, daran könnte es liegen.

Die französischen Dörfer, durch die ich gefahren bin, sind alle sehr schön geschmückt und sehen bewohnt aus. Die Städte allerdings sind heruntergekommen, verlassen und wer in Frankreich keine Angst in der Stadt hat, braucht es in Marokko auch nicht zu haben. Dafür hat sich wohl die Anzahl der Pizza Automaten 24h seit meinem letzten Besuch wohl verdoppelt.

Dafür genieße ich es an der Rhone entlang zu fahren. Das letzte Stück ist sogar eine freie Autobahn, dann erreiche ich meinen Stellplatz.

Der Stellplatz ist nicht optimal. Er liegt an einer Furt. Ist der Fluss zu hoch muss man an der engen Stelle wenden. Reifenspuren zeigen, dass dies nicht jeder kann. Auch ist ein Dornenstrauch im Weg, den ich mit meiner Machete aus der Türkei ab hacke.

Die Nacht war mit 14°C sehr angenehm. I“h bin mir sicher ich fahre in die richtige Richtung 😉

Marboz, Stellplatz Brücke

Heute Regnet es durch. Ich mache einen kleinen Stop an einem alten Waschplatz. Ich finde das so genial.

Bereich mit Frischwasser, Spülwasser und Waschwasser. Alles ohne Strom oder sonstigem Müll.

An einer kleinen Strasse sehe ich in der Ferne eine Maria Statue. Ich denke das ist mein Platz, den ich schon öfters angefahren habe. Schön den von der anderen Seite zu sehen.

Etwas weiter komme ich durch ein Dorf, das mit buntem Zeug geschmückt ist. Keine Ahnung ob hier eine Kuhkönigin wohnt, aber es sieht interessant aus.

Zum Schluss erreiche ich auch meinen Stellplatz. Es regnet immer noch und ich setze keinen Fuss raus. Dafür bin ich um 8Uhr schon im Bett.

Die Nacht war sehr ruhig, der Regen muss auch bald nachgelassen haben, den am Morgen weckt mich seit langen wieder die Sonne. Die Nacht war mit 13,4°C sehr angenehm.

Ich ziehe auch meine Radmuttern nach, die ich vor ein paar hundert Kilometern hätte machen sollen. Alles gut wie immer 😉

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/sicherheit/radmuttern-nachziehen-reifenwechsel/

Weiter geht’s Richtung Süden, es liegen heute gute 200km vor mir.

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